FAQ

Für was ist ein Erstgespräch gut? Was passiert da genau?

Erstgespräche mit einem BSHR-Berater sind grundsätzlich unverbindlich, jedoch nicht kostenlos. Sie dienen in erster Linie dazu, einander kennenzulernen. Sie selbst gehen hierbei also keinerlei Verpflichtungen ein. Sie schildern Ihre aktuelle, steuerliche Situation und etwaige Probleme und Wünsche. Wir zeigen Ihnen schon mal grob auf, welche Art unserer Leistungen bzw. welcher Beratungsbedarf wir in Ihrem Fall für sinnvoll erachten. Dabei berücksichtigen wir auch die für Sie relevanten Spezialgebiete aus unserem komplexen Leistungsspektrum. Wir beantworten eventuelle Restfragen (also solche, die auf unser Homepage noch nicht beantwortet sind) und schlagen Ihnen ein erstes, für Ihre Situation geeignetes Vorgehen und passende Abrechnungsmodelle vor. Für ein 45-minütiges Erstgespräch mit einem BSHR-Berater berechnen wir aktuell 210 netto + 19 % Mwst.

Ich brauche aber kein Erstgespräch, um Sie und Ihre Kanzlei kennenzulernen. Ich will mit Ihnen zusammenarbeiten und gleich eine (jeweils berechnete) Einstiegsberatung oder Spezialberatung in einem bestimmten Gebiet buchen. Geht das auch?

Ja.

Passt Ihre Kanzlei zu mir?

Kommt darauf an. Wenn Sie sich für moderne, steuerliche Begleitung mit Zugriff auf viele, fachübergreifende Spezialgebiete interessieren, dann in jedem Fall. Wir hier bei BSHR wollen außerdem intensiv, vorausschauend sowie zuverlässig beraten und wünschen uns deshalb Mandanten, die das wie auch unsere Kompetenz als Steuerprofis mit entsprechender Beratungsqualität zu schätzen wissen. Mandanten im Unternehmensbereich sollten mit uns erfolgreich wirtschaftlich wachsen wollen und an langfristiger Begleitung (sehr gerne auch generationenübergreifend) interessiert sein. Beachten Sie dazu auch das ausführlicher formulierte Menü Philosophie.

Ich interessiere mich für eine Spezialberatung bzw. eine Beratung in einem Ihrer Spezialgebiete, aber ich will keinesfalls meine Steuererklärung von Ihnen machen lassen oder ein Dauermandatsverhältnis mit Ihnen eingehen. Geht sowas?

Ja.

Ich bin Rentner bzw. Pensionär. Wie hoch sind die Kosten für Steuerberatung durch Ihre Kanzlei?

Für ein 45-minütiges Erstgespräch mit einem BSHR-Berater berechnen wir aktuell 210 netto + 19 % Mehrwertsteuer. Alle weiteren Beratungen und Leistungen werden individuell berechnet und im Voraus mit Ihnen besprochen. Mehr zum Nachlesen im Menü Preisgestaltung.

Ich bin Rentner bzw. Pensionär. Muss ich Einkommensteuer bezahlen?

Seit dem 1.1.2005 unterliegen Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Wieviel der gesetzlichen Rente tatsächlich zu versteuern ist, hängt vom Jahr des Renteneintritts ab: Wer 2005 oder früher in Rente gegangen ist, hat 50 % seiner Rente zu versteuern, ab 2006 sind es 52 %, ab 2007 54 % und so weiter. Wer Rente ab dem Jahr 2040 bezieht, muss diese dann tatsächlich zu 100 % versteuern. Aktuell muss nur ein Teil der Rente versteuert werden (2019: 78%, 2020: 80%). Der nicht zu versteuernde Teil richtet sich nach dem Renteneintritt und bleibt in den Folgejahren unverändert. Rentenerhöhungen unterliegen daher zu 100 % der Einkommensteuer. In wie weit tatsächlich auf den steuerpflichtigen Teil der Rente Einkommensteuer zu zahlen ist, hängt davon ab, ob der Grundfreibetrag bei Addition aller Einkünfte überschritten wird. Es kommt also darauf an, ob zum steuerpflichtigen Teil der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung zum Beispiel noch Einkünfte aus Betriebsrenten, Anstellungsverhältnissen, selbständiger Tätigkeit, Vermietung und Verpachtung oder der tariflichen Einkommensteuer unterliegende Einkünfte aus Kapitalvermögen hinzukommen. Im Jahr 2019 liegt der Grundfreibetrag für Ledige bei 9.168 Euro bzw. für Verheiratete bei 18.336 Euro. Im Jahr 2020 steigt der Grundfreibetrag für Ledige auf 9.408 Euro bzw. Verheiratete auf 18.816 Euro.

Wie rechnen Sie als Steuerberater eigentlich genau ab?

Bei der Abrechnung sind alle Steuerberater grundsätzlich an die so genannte Steuerberatervergütungsverordnung (StbVV) gebunden. Andere Leistungen, wie zum Beispiel einzelne Beratungsgespräche, Spezialberatungen und -erörterungen, werden nach Zeitgebühr, also den tatsächlich angefangenen Stunden, abgerechnet. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, für bestimmte Tätigkeiten Pauschalen bzw. spezielle Pakete zu vereinbaren. Einzelne Preisbeispiele zu verschiedenen Steuer-Themen finden Sie in den entsprechenden Menüs auf unserer Homepage. Mehr Infos finden Sie auch im Menü AGB und im Menü Preisgestaltung.

Wer ist bei Ihnen mein Ansprechpartner?

Grundsätzlich haben Sie neben dem für Sie zuständigen Steuerberater einen festen Sachbearbeiter von BSHR als Ansprechpartner in der Kanzlei.

Ich bin Privatperson bzw. Mitglied eines privaten Haushalts und habe Sie mit der Erstellung meiner Einkommensteuererklärung beauftragt. Welche Art von Unterlagen benötigen Sie von mir?

Zur Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung benötigen wir diese Unterlagen:

  • Ausdruck Ihrer Lohnsteuerbescheinigung (auch bei Pensionen und Betriebsrenten)
  • Nachweise über private Renten (VGL, ZVK, Versicherungsrenten, ausländische Renten)
  • Nachweise über Zeiten der Nichtbeschäftigung (zum Beispiel Krankengeld, Elterngeld, Arbeitslosengeld)

 

Dazu benötigen wir folgende Nachweise bzw. Belege bzw. Rechnungen:

  • Fortbildungen, Weiterbildungen, Ausbildungen
  • angeschaffte Arbeitsmittel (zum Beispiel Hardware, Software, Computer, Fachliteratur, Werkzeuge etc.)
  • Beiträge zu Berufsverbänden
  • Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung
  • Dienstreisen, Auswärtstätigkeiten
  • private Altersvorsorge (Riester-, Rürup-Rente)
  • Unterhaltsleistungen
  • Versicherungsbeiträge (zum Beispiel Haftpficht-, Lebens-, Unfall-, Zusatz-Krankenversicherung etc.)
  • Beitragsnachweise bei privater Krankenversicherung
  • haushaltsnahe Dienstleistungen, Handwerkerleistungen (zum Beispiel Hausmeister, Winterdienst, Gartenpflege etc.)
  • Steuerbescheinigungen über Kapitalerträge
  • Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften
  • Einkünfte aus und Kosten für Vermietung und Verpachtung
  • Kinderbetreuungskosten
  • Ausbildungsvertrag, Lohnsteuerbescheinigung von Kindern
  • Sonderausgaben wie Spenden, Versicherungen oder außergewöhnliche Belastungen (AgB), wie z.B. von Dritten nicht erstattete Krankheitskosten etc.

Wann und wo kann ich Unterlagen bei Ihnen abgeben?

Persönlich gerne während unserer Sekretariatsöffnungszeiten. Natürlich können Sie uns Unterlagen auch per Mail oder per Post zukommen lassen oder sie in einer Cloud hochladen. Unterlagen können Sie auch im Rahmen eines persönlichen Termins mit einem Steuerberater oder einem Sachbearbeiter übergeben (falls Sie zum Beispiel noch etwas dazu erläutern möchten).

Wo finde ich wichtige Steuertermine und Abgabefristen auf Ihrer Homepage?

Im Menü Aktuelles unter Steuertermine und Abgabefristen: https://www.bshr.de/steuertermine-und-fristen-2019

Mit welchen Bearbeitungszeiten kann ich bei Ihnen rechnen?

Grundsätzlich hat bei BSHR jede/r Mitarbeiter/in einen eigenen Mandantenstamm. Liegen keine besonderen Umstände vor, werden die Arbeiten generell nach Datum des Auftragseingangs erledigt. Besondere Umstände können zum Beispiel sein: eine gesonderte Vereinbarung, laufende Fristen oder Androhungen seitens des Finanzamts, einer anderen Behörde oder Stelle.

Bekomme ich auf Wunsch und im Rahmen eines laufenden Mandats auch eine Beratung zum Thema Schenken, Erben, Vererben, Vermögensnachfolge o.ä.?

Klar. Wir bieten Ihnen frei kombinierbare Leistungen, abgestimmt auf Ihre aktuellen Bedürfnisse, ohne besondere Kündigung und Kostenrisiko. Auch eine gezielte Beratung zu einem unserer umfassenden Spezialgebiete. Diese rechnen wir dann generell per Zeitaufwand ab.

Wie lange muss ich eigentlich meine Steuerunterlagen aufbewahren?

Grundsätzlich sollten Sie Buchhaltungsunterlagen, Belege, Kassenbücher, Bankauszüge sowie Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und Steuerbescheide mindestens zehn Jahre lang aufbewahren. In Nacherklärungsfällen kann der Zeitraum bis zu 14 Jahre umfassen.

Weshalb benutzen Sie eigentlich überhaupt keine ausführlichen, diversitygerechten Formulierungen auf Ihrer Homepage?

Aus reinen Gründen der Vereinfachung der Lesbarkeit verwenden wir durchgehend die männliche Form. Wir möchten klarlegen, dass das explizit als geschlechtsunabhängig und in keiner Weise diskriminierend verstanden werden soll, auch nicht in Bezug auf selbstverständlich nötige, gendersensible Formulierung. Unabhängig von auf unserer Homepage eingesetzten Texten und Bildern sind bei uns alle Menschen gleichermaßen willkommen.

 

Stand 3. November 2019

 


 

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